Termine aktuell

Neue SKS Prüfungsmodalitäten

Neue Kartenaufgaben für den Sportküstenschifferschein - Übergangsfrist bis 30. April 2014

Die Kartenaufgaben als Teil der schriftlichen Prüfung zum Erwerb des Sportküstenschifferscheins werden sich ab dem 1. Oktober dieses Jahres auf die Übungskarte D 49 beziehen (analog zum Sportbootführerschein-See). Dazu wird auch ein neues Begleitheft aufgelegt, das ab dem 1. Oktober 2013 erhältlich sein wird.

Für die Einführung der neuen Kartenaufgaben gilt eine Übergangsregelung bis zum 1. Mai 2014. Bis zum 30. April 2014 einschließlich haben die Bewerber die Wahl, ob Sie in der theoretischen Prüfung eine der bisherigen Kartenaufgaben basierend auf den Übungskarten D 30 und 1875 oder eine neue Kartenaufgabe nach der Übungskarte D 49 bearbeiten möchten.

Hamburg, 15. August 2013

Quelle:

http://www.dsv.org/index.php?id=13

Führerscheinfrei bis 15 PS

Änderungen zu den Sportbootführerscheinen-Binnen und -See in Kraft

im Binnen- und Seebereich gilt von heute an eine Führerscheinpflichtgrenze von 11,03 kW (15 PS).

Im Einzelnen:
Im Bereich der Seeschifffahrtstraßen ist wie bisher ohne Altersgrenze das nicht gewerbsmäßige Führen eines Sportbootes mit einer Nutzleistung bis zu 3,68 kW (5 PS) zulässig. Die Aufsichtspflicht der Eltern bleibt unberührt. Bei einer Nutzleistung von 3,68 kW (5 PS) bis zu einer Nutzleistung von 11,03 kW (15 PS) muss der Schiffsführer mindestens 16 Jahre alt sein.

Ab einer Nutzleistung von 11,03 kW (15 PS) ist der Sportbootführerschein-See vorgeschrieben.

Auf den Binnenschifffahrtstraßen des Bundes mit Ausnahme des Rheins gilt die Altersgrenze von 16 Jahren auch für das fahrerlaubnisfreie Führen von Sportbooten bis zu 11,03 kW (15 PS) und unter 15 m Länge.

Ab einer Nutzleistung von 11,03 kW (15 PS) ist der Sportbootführerschein-Binnen vorgeschrieben.

Auf dem Rhein gilt unverändert die Fahrerlaubnispflicht für Sportboote mit einer Nutzleistung von mehr als 3,68 kW (5 PS). Zum Führen von Segelsurfbrettern im Binnenbereich ist kein Sportbootführerschein mehr erforderlich. Die Fahrerlaubnisregelungen für Landesgewässer und den Bodensee sind derzeit unverändert. Hamburg, 17. Oktober 2012

Neuer Fragenkatalog zum SBF Binnen und SBF See

Mit dem BMVBS (Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung) wurde eine Einigung über die grundsätzliche Struktur des Führerscheinwesens für Sportboote erzielt. Ein erster Vorschlag des Bundesverkehrsministeriums wurde von BVWW (Bundesverband Wassersportwirtschaft e. V.), ADAC, KYCD (Kreuzer-Yachtclub Deutschland e.V.) und VDC (Vereinigung Deutscher Charterunternehmen e.V.) als nicht weitgehend genug angesehen. Vorgeschlagen wurde seinerzeit ein modular aufgebautes Führerscheinwesen. Dieses Ziel konnte jetzt erreicht werden.

BVWW-Präsident Robert Marx sieht die erreichte Einigung als ein positives Signal für die Branche an. So konnten die Fragenkataloge von unnötigem Ballast befreit werden. Bewerber, die beide Führerscheine ablegen wollen, brauchen Fragen nicht mehr doppelt zu beantworten.

Danach soll das neue Führerscheinmodell folgendermaßen aussehen:

Basismodul mit ca. 80 Fragen (gilt für Binnen und See)
spezifisches Seemodul mit ca. 220 Fragen
spezifisches Binnenmodul/Motor mit ca. 220 Fragen
spezifisches Binnenmodul/Segeln mit ca. 50 Fragen

Führerscheinanwärter, die den Amtlichen Sportbootführerschein Binnen/Motor oder See ablegen wollen, müssen also jeweils rund 300 Fragen beantworten können. Bewerber, die beide Führerscheine erwerben wollen (auch nacheinander) werden mit insgesamt rund 520 Fragen konfrontiert. Bewerber, die den Sportbootführerschein Binnen nur unter Segel erwerben wollen, sind von der Beantwortung der motorspezifischen Fragen im Basismodul befreit.

Im Moment ist davon auszugehen, dass die neuen Fragenkataloge nicht vor 2012 in Kraft treten werden.

(Quelle: Bundesverband Wassersportwirtschaft e.V. vom 20. Januar 2011)